05.01.2011

Ein Transport von Felsen für die Panzerabwehr-Linie

Der in Sarviselkä von Salla lebende Veikko Hämäläinen transportierte mit seinem Kipplaster Felsblöcke für die Panzerabwehrlinie des Stadtzentrums. Dies tat er regelmäßig, angefangen im Herbst 1940 bis April des darauffolgenden Jahres. Zehn weitere Lastwagen bewältigten dieselbe Aufgabe vom Gebiet  Kaunisharju aus – dort, wo sich heute der Rentierpark befindet –, also am Fuße der Bergtundra Sallatunturi, sowie in Hatajavaara. Die meisten Felsblöcke stammten aus der Bergtundra Sallatunturi. Jeder einzelne Felsblock wurde mit bloßen Händen aufgehievt, woraufhin der Lastwagen unter diesen fuhr und sich der Felsblock auf dessen Ladefläche senkte. Falls dieses schwierige Unterfangen auf einem steilen Abhang stattfand, musste man besonders vorsichtig sein. Einmal geschah es an einer äußerst ungünstigen Stelle, direkt neben einem Steilhang, dass Veikko plötzlich das Versagen seiner Bremsen bemerkte. Um den Lastwagen zum Halten zu bringen, musste er diesen seitlich umlenken. Aber als er seinen Laster um die Kurve lenkte, stürzte der dreitonnige Koloss in Seitenlage und rollte schließlich aus.

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Ich vergaß, auf den Abzug zu drücken

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