05.01.2011

Eine schmerzliche Aufgabe

Der Winterkrieg war ausgebrochen. Wir wählten etwa ein Dutzend von Männern aus, die mit der Geleitung und Führung von Mensch und Vieh beauftragt waren, über die Savukoski Straße in Richtung Westen zu flüchten. In Kotala mussten wir die Rinder im Stall erschießen, da wir sie nicht mehr mitnehmen konnten. Beim Verlassen von Kotala setzten die Soldaten sofort die Gebäude in Brand. Alles musste dem Erdboden gleichgemacht werden; nichts durfte dem Feind zurückgelassen werden, was für ihn von Nutzen gewesen wäre. Sogar das zerkleinerte Brennholz wurde vernichtet. Es war eine schmerzliche Erfahrung für viele Bauern und deren Frauen, da sie wussten, dass in Kürze ihr gesamtes Hab und Gut dem Erdboden gleichgemacht werden würde.
Kaarlo Niemelä alias Mettä-Kalle.

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5/10

Die Feuersbrunst von Tuntsa

Im Jahre 1960 meinte Gott in seiner Weisheit, dass es bestimmt sei, Teile der Wälder in Tuntsa niederzubrennen. Ich schlief gerade, als Feuerwehrhauptmann Yrjö Tervo mich durch wildes Klopfen am Fenster aus dem Bett holte. Er befahl mir, aufzustehen und mich sofort nach Tuntsa zu begeben, um...