05.01.2011

Eine schmerzliche Aufgabe

Der Winterkrieg war ausgebrochen. Wir wählten etwa ein Dutzend von Männern aus, die mit der Geleitung und Führung von Mensch und Vieh beauftragt waren, über die Savukoski Straße in Richtung Westen zu flüchten. In Kotala mussten wir die Rinder im Stall erschießen, da wir sie nicht mehr mitnehmen konnten. Beim Verlassen von Kotala setzten die Soldaten sofort die Gebäude in Brand. Alles musste dem Erdboden gleichgemacht werden; nichts durfte dem Feind zurückgelassen werden, was für ihn von Nutzen gewesen wäre. Sogar das zerkleinerte Brennholz wurde vernichtet. Es war eine schmerzliche Erfahrung für viele Bauern und deren Frauen, da sie wussten, dass in Kürze ihr gesamtes Hab und Gut dem Erdboden gleichgemacht werden würde.
Kaarlo Niemelä alias Mettä-Kalle.

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Ein Transport von Felsen für die Panzerabwehr-Linie

Der in Sarviselkä von Salla lebende Veikko Hämäläinen transportierte mit seinem Kipplaster Felsblöcke für die Panzerabwehrlinie des Stadtzentrums. Dies tat er regelmäßig, angefangen im Herbst 1940 bis April des darauffolgenden Jahres. Zehn weitere Lastwagen bewältigten dieselbe Aufgabe...