Sallas Geologie

Die Region der Gemeinde Salla ist ein geologisch bemerkenswertes Gebiet:

Es gibt 9 wertvolle Felsengebiete, 2 wertvolle Moränenbildungen  (Kallunki, Saija) und 4 wertvolle Wind- und Uferablagerungen. In Salla finden Sie als Werke der Eiszeit u. a. das Ufer eines Eissees sowie die Gletschertöpfe.

Das Hügelmoränenfeld von Kallunki liegt südlich von Salla und erstreckt sich als schmales Gebiet von Kursu in den Südosten bis über die Landesgrenze hinaus nach Russland. Das Feld ist sehr fragmentiert, wobei es ca. 60 km lang und ca. 15 km breit ist. Das Hügelmoränenfeld von Saija liegt südöstlich von Savukoski. Das Feld ist kegelförmig und wird in Richtung Saija und Staatsgrenze breiter. Es ist 50 km breit und 20 km lang. Die Moränenbildungen sind in Finnland die vielfältigste Gruppe von geomorphologischen Bodenbildungen, zu der sehr unterschiedliche Bildungen hinsichtlich ihrer Entstehung, Struktur und Form gehören. Die Moränenbildungen weisen eine geologische, biologische und landschaftliche Vielfältigkeit auf, die für die Schutzwerte von erheblicher Bedeutung sind. Die Moränenbildungen sind mit gleichartigen landschaftlichen und lebendigen Naturwerten verknüpft wie Felsen und Kämme: hohe Bergrücken, teilweise offene Vegetationstypen, Schattenhänge oder nährstoffreicher Boden mit Hainen und Mooren. Somit haben die Moränenbildungen eine allgemeine Bedeutung für Wirtschaft, Umweltschutz, Landschaftsschutz, Lehre sowie Erholung und Aktivitäten im Freien. Moränenbildungen haben oft auch eine siedlungs- und gewerbehistorische Kulturbedeutung.

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