Jedermannsrechte

Die Jedermannsrechte bezeichnen das Recht eines Jeden, die Natur unabhängig davon zu nutzen, wer das Gebiet besitzt oder verwaltet. Für die Nutzung der Natur innerhalb der Grenzen der Jedermannsrechte ist keine Genehmigung des Grundbesitzers erforderlich, und für die Nutzung der Rechte muss keine Gebühr bezahlt werden. In Naturschutzgebieten sind die Jedermannsrechte allerdings nicht gänzlich wirksam. Das Handeln gemäß dem Jedermannsrecht darf dennoch keinen Schaden für den Grundbesitzer, die Bodennutzung oder die Natur verursachen.

Mit dem Jedermannsrecht dürfen Sie:

    sich zu Fuß, auf Skiern oder mit dem Fahrrad in der Natur wie in Wäldern, auf Naturwiesen und in Gewässern bewegen

    reiten

    sich in Gebieten aufhalten und vorübergehend übernachten, in die der Zutritt gestattet ist

    in der Natur vorkommende Beeren, Pilze und nicht geschützte Pflanzen pflücken

    angeln und eisfischen

    im Gewässer Boot fahren, schwimmen und sich waschen und auf dem Eis gehen.

 

Mit dem Jedermannsrecht dürfen Sie nicht:

    der Bodennutzung des Grundbesitzers schaden

    Gärten und Höfe, bepflanzte Räume oder bestellte Felder betreten

    wachsende Bäume fällen oder beschädigen

    getrocknetes oder gefälltes Holz mitnehmen

    Moos oder Flechten mitnehmen

    ein offenes Feuer auf dem Grundstück eines anderen machen

    Hausfriedensbruch begehen, indem Sie z. B. zu nah an einem Wohngebiet campen oder Lärm machen

    die Umwelt verschmutzen

    mit einem Motorfahrzeug im Gelände fahren

    Vogelnester oder -jungen stören oder beschädigen

    Tiere stören

    ohne entsprechende Genehmigungen angeln und jagen

    Hunde auf einen öffentlichen Badestrand, in einen als Kinderspielplatz vorgesehenen Bereich, auf gespurte Loipen oder Sportplätze lassen

    einen Hund im Stadtgebiet, auf einem Sportpfad oder dem Grundstück anderer unangeleint lassen

    einen Hund im Zeitraum vom 1.3. - 19.8. nicht einmal auf dem eigenen Grundstück unangeleint lassen

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