Kriegsdenkmäler und -orte

Paikanselkä Kriegsdenkmals-Gebiet

Als der Winterkrieg am 13 März 1940 endete, erstreckte sich die Front direkt durch Paikanselkä. HierMuistomerkit - Paikanselkä - Tykki (pikkukuva).jpg befinden sich mehrere Kriegsdenkmäler. Hier in Paikanselkä hielt Marschall Mannerheim seine Dankesrede an die schwedischen freiwilligen Soldaten.

Dyrssen Denkmal


Das Dyrssen Denkmal wurde in Paikanselkä im Jahre 1949 genau an der Stelle errichtet, wo einst Oberstleutnant Magnus Dyrssen, Kommandant der Schwedischen Streitmächte, am 1.März 1940 gefallen ist.

Denkmal dem Ende des Winterkrieges


Dieses, dem Ende des Winterkrieges gewidmete Denkmal wurde in Paikanselkä im Jahre 1971 errichtet. Das zweite, ein Denkmal für die Ritter des Mannerheimkreuzes, wurde im Jahre 1992 aufgestellt.

Die Vereinigung der Schwedischen Freiwilligen Truppen stiftete im Jahre 1995 eine Bofors 37 mm Panzerabwehrkanone, die dann in Paikanselkä aufgestellt wurde. Während des Krieges hatten die Schweden eine ähnliche Kanone zur Zerstörung eines Sowjetpanzers in Paikanselkä verwendet. Das Gedenkstätten-Gelände weist als Besonderheit auch einen völlig wiederhergestellten Schützenbunker auf.

Keller von Sotka


Heikki Sotkajärvi und seine Familie zogen um 1910 vom Dorf Märkäjärvi (heute Salla Zentrum) nach ’Sotka’. Ihre Bleibe wurde zu einem kleinen Bauernhof, welcher als Raststätte für Reisende zwischen Hautajärvi und Märkäjärvi diente. Der sogenannte Keller von Sotka ist das einzige Gebäude der Gegend, welches den Winterkrieg stand hielt. Es wurde im Jahre 1996 wiederaufgebaut. Während des Winterkrieges wärmten sich vier finnische Soldaten im Keller auf, als ein Russischer Spähtrupp diese überraschte. Die Finnen sperrten sich im Keller ein, woraufhin die Russen versuchten, dies mittels Handgranaten zu töten. Aber die Finnen blockierten das Lüftungsrohr mit ihren Rucksäcken so gut, dass die Granaten innerhalb des Rohres explodierten und die Soldaten unversehrt blieben.

Denkmal für das Jägerregiment


Das Denkmal für das Jägerregiment 12 befindet sich in Hautajärvi. Das von Professor Ensio Seppänen geschaffene Werk wurde im Jahre 1977 enthüllt. Das Jägerregiment 12 wurde auch Wildnis-Jäger genannt, weil diese gewohnt waren, unter den Voraussetzungen der Wildnis zu handeln. Als Kommandant im Einsatz des Jägerregimentes war Oberst Albert “Feuerbüchse” Puroma.

Denkmal für die Opfer der Russischen Partisanen


Das in Hautajärvi befindliche Denkmal wurde von der Musikgruppe Vikapartio und dem Gemeindekommittee Hautajärvi errichtet. Das Denkmal wurde im Jahre 1992 enthüllt. Die Russischen Partisanen hatten am 15. Juli 1943 in Kiviaava fünf finnische Zivilisten getötet, die bei der Heuarbeit gewesen waren. Dieses Felsdenkmal ist Teil der Panzer-Abwehrlinie von Aholanvaara. Ein weiteres Denkmal für die Opfer von Kiviaava befindet sich auf dem Gelände, wo diese gefangen genommen wurden.

Denkmal für die Opfer der Minen-Explosionen der Nachkriegszeit


Das in Särkelä befindliche Denkmal wurde vom Künstler Kari Tiukuvaara kreiert und gebaut, und vom Gemeindekommittee Kotala in Auftrag gegeben. Das im Jahre 1997 ans Tageslicht gebrachte Denkmal wurde zum Andenken den sieben Zivilisten gewidmet, welche zwischen 1945-1949 in den Minen des Gebietes Kotala - Mukkala ums Leben kamen.

Uralte Kiefer am Salmivaara Bahnhof


Die Kiefer am Bahnhof Salmivaara wurde zum Denkmal, als während des Zwischen-Friedens 1940–1941 die Bahnschienen gelegt wurden. Die alte Kiefer wurde 1991 zum Naturschutzobjekt deklariert.

Salpa Linie


Diese Verteidigungslinie entlang der östlichsten Grenze Finnlands wurde gegen mögliche Angriffe der Sowjetischen Truppen errichtet. Sie erreicht über 1,200 Kilometer Länge und trägt den Namen Salpa Linie (auf Finnisch Salpalinja). Der Bau der Salpa Linie von Salla dauerte vom Herbst 1940 bis zum Sommer 1941. Zusätzlich zu den Hindernissen aus Felsblöcken dienten der Abwehr Hindernisse aus Draht, Maschinengewehre und Maschinengewehrsnester, Bunker und Gräben. Einige der Überbleibsel der Salpa Linie können im Zentrum Salla besichtigt werden, und zwar auf der rechten Straßenseite in Fahrtrichtung Kuusamo sowie auf der linken Seit in Richtung Kemijärvi.

Außerdem zeigen Schilder in Ruuhijärvi, etwa 2 km vom Dorfzentrum in Richtung Savukoski, den Weg zu einem Schauplatz der Salpa Linie auf der linken Straßenseite an. Ein Hindernis der Panzer-Abwehr, welches zur Salpa Linie zählt, kann in Aholanvaara in Süd-Salla besichtigt werden. In Kukasviita, in der Nähe von Tuohilampi, befindet sich ein Kompanie-Stützpunkt. Eine mächtige Abwehrzentrale befindet sich In Särkelä in Nord-Salla, welche mit der Blockierung der Saija Straße beauftragt war und sich sowohl nach Süden als auch nach Westen des Särkijärvi Sees erstreckte.

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